Wer möchte ein eigenes Katapult basteln?

Wer ein Katapult basteln wollte, konnte am vergangenen Mittwoch in die Gruppenstunde der Sippe Langobarden nach Bruchhausen kommen. „Schießt das auch richtig? Und darf ich das dann mit nach Hause nehmen?“, fragten die Kinder. Ja, natürlich!
Und so gingen die Kinder mit großem Eifer ans Schleifen der Holzleisten für ihr eigenes Katapult. Bei dieser mühseligen Arbeit zeigten die Pfadfinder eine bewundernswerte Ausdauer, denn sie wußten: „Je mehr Mühe ich mir gebe, desto schöner wird es hinterher.“ Danach wurden alle Teile durch Dübel verbunden und verleimt. Zuletzt wurde ein starkes Gummi am Wurfarm befestigt, und ein festgenagelter Flaschendeckel diente zur Aufnahme der Geschosse: kleine Kieselsteinchen. Das Ergebnis war eine wirklich schöne Bastelarbeit.

Alle geben sich viel Mühe. Dafür wird jedes Katapult auch sehr schön.

Alle geben sich viel Mühe. Dafür wird jedes Katapult auch sehr schön.

Jetzt konnte es endlich losgehen. In einer breiten Reihe stellten alle ihre Katapulte zurecht und beluden sie mit je einem Steinchen. „Auf die Plätze, fertig, Feuer!“ Und alle Geschütze schleuderten klappernd ihre Munition los. Bis zu zehn Metern flogen die Steine bis sie auf dem Boden aufschlugen. Und schon war die Gruppenstunde wieder zu Ende. Aber alle freuen sich auf die nächste Woche, denn dann darf jeder sein Katapult im großen Spiel einsetzten. So mancher wird bis dahin schon gut üben.

Wer liefert den weitesten Schuss?

Wer liefert den weitesten Schuss?