Engagement

Wir sind 900 Jahre Oberweier

Unter diesem Motto stand das diesjährige XXL Jubiläumsdorffest in Oberweier am vergangenen Wochenende. Ein Straßenfest, das seinem Namen alle Ehre machte und bei dem auch wir Pfadfinder mit dabei waren. Es war in jeglicher Hinsicht „XXL“, sei es durch die Teilnahme aller ortsansässigen Vereine als auch deren ausgesprochen gutes Angebot und Programm. Selbst die Temperaturen mit 40°C im Schatten waren „XXL“. Die angebotene Vielfalt lockte die Besucher auch bei diesen Temperaturen.

Für Kinder wurde beispielsweise Papierschöpfen bei der Bücherei, Torwandschießen beim TSV, Ritter- und Wasserspiele, Stockbrot backen sowie Körbchen flechten bei uns Pfadfindern angeboten. Aber auch das betagtere Publikum kam auf seine Kosten, z. B. bei der großen Fotogalerie der Kameradschaft ehemaliger Soldaten, bei der Bilder der 125 Jährigen Vereinsgeschichte zu sehen waren und man sich bei kühlem Getränk von früher erzählen konnte.

 

Schon beim Aufbau hatte man den Eindruck, das ganze Dorf ist auf den Beinen und jeder packt an, Alt und Jung. Kein Wunder, daß die Tische für die Lange Tafel schnell aufgebaut waren. Dank der guten Planung und Vorbereitung von Christine Rübel-Partala und Nicole Dürr war die Lange Tafel der Höhepunkt am Freitagabend, an der ausgelassen gefeiert wurde. Eine Besonderheit war auch der Stand Oberweier International, der von in Oberweier lebenden ausländischen Familien organisiert wurde. Dort wurden Köstlichkeiten, wie spanische Brotaufstriche oder Schweizer Raclett und slowenischer Wein angeboten. Am Samstag mussten erst einmal die meisten Vereine einkaufen gehen, da die zahlreichen Besucher leere Kühlschränke und Pfannen, aber zufriedene Gesichter bei den Vereinsvorständen und den vielen Helfern hinterlassen hatten. Dann ging es mit zahlreichen Programmpunkten für Kinder weiter, wie mit dem von der Schule aufgeführten Theaterstück Till Eulenspiegel. Die schöne Inszenierung mit selbst gemaltem Bühnenbild und selbst geschneiderten Kostümen war ein echter Hingucker. Auch der traditionelle Dorfmarathon wurde kurzer Hand dem Wetter angepasst. Es ging nicht mehr darum, Rekorde zu brechen, sondern dabei zu sein und mitzumachen, wie die Delegation der Partnergemeinden Etoges, Fèrebrianges und Beaunay, die überall fröhlich und interessiert mit machten. Auch das Dorfquizz „Familiade“, das von uns Pfadfindern mitorganisiert wurde, lockte mit tollen Gewinnen, wie z. B. Kino-, Eiscafé- Restaurant-und Schwimmbadgutscheinen.

 

Alles in allem war dieses Oberweirer Dorfjubiläum durch und durch gelungen. Die lange und aufwendige Vorbereitung durch die Vereine hat sich gelohnt. Besonders bedanken wollen wir uns bei Ortsvorsteher Herrn Matzka und seiner Frau. Von Anfang standen sie mit Rat und Tat uns und den anderen Vereinen zur Seite. Wir hoffen, daß Oberweier von diesem Fest und dem dort gefeierten „Wirgefühl“ noch lange zehren kann und es im nächsten Jahr wieder heißt: „ Wir sind Oberweier“.

 

Pfadfinder stark vertreten bei der Dorfputzete in Karlsbad

Zu Beginn der Ferien organisierte der Hundesportverein Langensteinbach eine große Dorfputzete, an der sich auch der Pfadfinderbund Süd mit 72 Pfadfindern und Wölflingen beteiligte. An dieser Stelle möchten wir uns für die tolle Organisation der Dorfputzete bedanken, die einen wichtigen Beitrag für die Sauberkeit unserer Natur darstellt.

 

Mit Mülltüten und Arbeitshandschuhen ausgerüstet zogen die Helfer in die verschiedenen Gebiete, und alle arbeiteten fleißig mit, den achtlos weggeworfenen Müll einzusammeln. „Packt mal bitte mit an, hier liegt ein ganzes Autorad – da ist sogar noch die Felge dran!“ entsetze sich einer der Jungen. Ein weiterer Autoreifen und eine ganze Kloschüssel lagen ebenfalls in der Gegend herum.

Von klein bis groß, alle sind dabei

Von klein bis groß, alle sind dabei

Die Sammler erhielten überall eine sehr positive Resonanz durch Mitbürger, die sich über die sauberen Parkplätze und Waldränder freuten. Vor allem freut uns die große Unterstützung durch Ortsvorsteherin Heike Günther, die ebenfalls anwesend war.

Unsere jüngsten Helfer machten währenddessen Bekanntschaft mit einem sehr netten Mitarbeiter des Bibelheims, der eine großzügige Ladung Limonade und Schoko-Osterhasen bereitstellte. Wie bei den Pfadfindern üblich, teilte der Sammeltrupp die Spende mit all den anderen Helfern, so hatte jeder etwas davon.

 

Zum Schluss lud der Hundesportverein alle Beteiligten zum Würstchenessen ein, was nach der Arbeit eine willkommene Stärkung war. Auch dafür möchten wir herzlich danken und werden uns natürlich auch im nächsten Jahr wieder gerne beteiligen.

Pfadfinder bei der Aktion Friedenslicht

Mit der „Aktion Friedenslicht“ wurde die Christvesper in der Klosterkirche Bad Herrenalb durch Pfadfinder unseres Pfadfinderbundes bereichert und mitgestaltet.

Das Licht wurde in einer Gemeinschaftsaktion vieler Pfadfinderverbände in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem angezündet, nach Wien überstellt und von dort aus in einer beispiellosen Stafette in alle Welt transportiert – Rom, USA, Ukraine – aber auch als eine der ganz wenigen Stellen im Landkreis nach Bad Herrenalb.

Das Licht erstrahlt über alle Gesichter in der Kirche

Das Licht erstrahlt über alle Gesichter in der Kirche

Leitmotiv der Gemeinschaftsaktion aller Pfadfinderverbände ist der Grundgedanke im Pfadfindertum, sich für eine bessere Welt einzusetzen. „Uns ist es wichtig, gerade an Weihnachten an das völkerübergreifende Gebot des Christentums zum Frieden zu erinnern. Eine bessere Symbolik ist mit der grenzenüberschreitenden Verbreitung des Lichts von Bethlehem aus wohl kaum zu finden“, erläuterte einer der örtlichen Pfadfinder.

Zu Beginn des Gottesdienstes brachte das Friedenslicht in Form einer Ölkerze Licht in die Dunkelheit, als es von einer Pfadfinderin in die abgedunkelte Klosterkirche hineingetragen wurde und mit ihrem Licht nach und nach alle Kerzen angezündet wurden und die Kirche stimmungsvoll erleuchteten.

Pfarrer Johannes Oesch zeigte sich für die Übergabe dankbar und legte in seiner Predigt die zentrale Botschaft des Christentums in der Personifizierung durch Jesu näher aus.
Einen würdigen Rahmen in der voll besetzten Kirche setzte der Chor der Klosterkirche mit vielen Chorsätzen unter der Leitung von Makitaro Arima.

Am Ende der Christvesper war jeder Besucher eingeladen, die Weihnachtsbotschaft nach Hause zu nehmen – in Form einer Kerze, die am Friedenslicht angezündet wurde.