Schiff Ahoi!

So hieß es auf dem Frühjahrslager der Sippe Kimbern aus Malsch. Die Pfadfinder hatten sich vorgenommen, eigene Schiffe aus Holz zu bauen. Sie trafen sich, um mit Hammer, Säge, Raspel, Bohrmaschine, Leim und noch einigen anderen Werkzeugen ihre Schiffsträume Wirklichkeit werden zu lassen.

Arbeiten mit Beitel und Holzhammer

Arbeiten mit Beitel und Holzhammer

So gab es vor dem Stapellauf einiges zu tun. Die Form war auszusägen und mit der Raspel in eine schöne Schiffsform zu bringen, das Steuerrad musste ausgesägt werden und die Reling genagelt und mit schöner Schnur verbunden werden. „Welche Säge muss ich denn für das Steuer verwenden?“, „Kannst du mir bitte zeigen, wie ich die Kajüte zusammenleimen muss?“, „Schau her, wenn du es so machst, geht es viel leichter.“ Begleitet von munterem Klopfen flogen die Holzspäne. Bei dieser eifrigen Arbeit entstand eine sehr ansehnliche Flotte, und den stolzen Erbauern stand die Freude über ihr Werk im Gesicht.

 

Die Jungen und Mädchen hatten dabei weit mehr gelernt, als nur mit Hammer und Säge umzugehen, nämlich wie gut die Arbeit von der Hand geht, wenn man sich gegenseitig hilft und gemeinsam schafft.