Pfadfinderhaik am Bodensee Teil 3: Pfahlbauten und Basilika Birnau

Der zweiten Teil des Berichtes finden Sie hier (bitte hier klicken)

Die Rekonstruktion einiger Pfahlbauten - Im Vordergrund ein Einbaum

Am dritten Tag des Bodensee-Haiks ging es weiter zum UNESCO Kulturerbe: den Pfahlbauten in Unteruhldingen.
Die weit über zwanzig Pfahlbauten sind die Rekonstruktion einer prähistorischen Siedlung aus der Steinzeit und der Bronzezeit. Am Museum wurde die Gruppe vom Personal abermals sehr hilfsbereit empfangen: sogleich wurde ein Nebenraum aufgeschlossen, so daß die Pfadfinder Ihre Rucksäcke unterstellen konnten, denn es hatte zu regnen begonnen.

Bei der Führung lernten die Pfadfinder einiges über das Leben in der Pfahlbausiedlung: von der Wasserversorgung, der Lebensmittelbeschaffung, dem Handel und dem Handwerk bis hin zu Dingen wie der täglichen Toilette. Dabei verstanden es die Museumsführer aufs vortrefflichste die ungeheure Fülle ihres Detailwissens kurzweilig und interessant zu erzählen. Im Gegensatz zu den meisten Museen durften hier die nachgebauten Werkzeuge und Gerätschaften von den Besuchern angefaßt und sogar ausprobiert werden.

Diese Kinder versuchen das Loch im Stein tiefer zu bohren

So bedauerten die Pfadfinder es sehr, daß die Führung bereits nach “nur 45 Minuten” vorüber war. Nachdem sich die Gruppe mit einem kräftigen Applaus bei ihrem Führer bedankt hatte, konnte aber noch jeder für sich die Pfahlbauten entdecken gehen: neben vielen weiteren Pfahlhäusern gab es eine Vorratskammer, das Haus des Häuptlings und einen Brennofen zu besichtigen. Auch einen großen Steinbohrer gab es: Nach zehn Minuten bohren war das Loch allerdings noch kein bißchen tiefer geworden.

Fast eine ganze weitere Stunde entdeckten die Pfadfinder die Pfaulbauten auf eigene Faust, bis der Hunger schließlich auch den Letzten zurück zum Ausgangspunkt zog.

Im warmen Museumsgebäude schmeckte das Mittagessen sehr gut

Und da hatte das Personal des Museums noch eine ganz besondere Überraschung: statt im Regen essen zu müssen, durften die Pfadfinder den Nebenraum für ihr Mittagessen benutzen. Auf Stühlen, im Warmen und Trockenen, konnten sie so in fröhlicher Stimmung essen. Nach dem Mittagessen brachen die Pfadfinder dann zum letzten Ziel ihres Haiks auf: der Basilika von Birnau, einer barocken Klosterkirche.

Die Palisaden schützten die Bewohner zum See hin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erschöpft, jedoch geprägt von den vielen schönen Eindrücken, traten sie dann die Heimfahrt an.

 

Ankunft bei der Basilika Birnau

 

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Über diesen Haik gibt es auch eine Presseveröffentlichung in der Bodenseewoche.

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