Glück auf!

Einen Ausflug ins Bergwerk „Glück auf“ bei Neuenbürg unternahm die Büchenbronner Pfadfindergruppe „Meute Baghira“ letzten Samstag.

Mit Helm und Umhang ausgerüstet ging es unter kundiger Führung hinein in den Stollen. Die Kinder erfuhren vom Handwerk des Bergmanns und dessen Strapazen bei harter Arbeit mit „Schlegel und Eisen“.  Ohne elektrisches Licht, nur beim Licht einer kleinen Lampe, die die Leuchtkraft einer Feuerzeugflamme hatte, wurden damals „Sohlen“ und “Schächte” in den Berg gehauen, um Eisenerz und Schwerspat zu  gewinnen. Schon durch diese in reiner Handarbeit getriebenen Gänge zu laufen, war für die kleinen und großen Zuhörer  beeindruckend, und sie lauschten interressiert den Erklärungen.

Wieder zurück am Tageslicht gab es das Modell eines „Rennofens“ zu bewundern, wie er vor über 2000 Jahren in der Keltenzeit verwendet worden war. Die Kinder hörten, wie mit Hilfe eines solchen Ofens das Metall vom Stein getrennt wurde und es anschließend herausrann – deshalb der Name „Rennofen“ von „rinnen“.

Zum Abschluß der Unternehmung suchten die Pfadfinder noch eifrig nach Eisenerzspuren an den Buntsandsteinbrocken rings um das Bergwerk. Sie wurden auch tatsächlich fündig und brachten zahlreiche schöne Erinnerungsstücke mit nach Hause.

Da die Büchenbronner  „Baghiras“ ihre Spiele und Abenteuer in diesem Halbjahr in der Zeit der Kelten erleben, war dieser Bergwerksbesuch besonders lehrreich. Schließlich wollen sie sich auf dem bevorstehenden Lager einen Speer basteln, und der hatte bei den Kelten schon eine Metallspitze.