Ein selbst gebauter Klapphocker

Große Ereignisse werfen ihre Schatten weit voraus: So dachten die Pfadfinder der Ispringer Sippe Jaguar schon an das große Zeltlager in den Sommerferien, als sie sich vor kurzem auf ihrem Wochenendlager vornahmen, einen eigenen Klapphocker zu bauen.

Als Material für den Hocker dienten einfache Dachlatten, die die Jugendlichen zunächst sorgfältig glätteten, um später keine Splitter abzubekommen. Dann mussten die Latten genau auf die richtige Länge zugesägt und teilweise an den Enden abgeschrägt werden – so erhielten die Jugendlichen alle nötigen Einzelteile, die es nun richtig zusammenzusetzen galt.

Zunächst verleimten die Jungen und Mädchen starre Bereiche wie die Sitzfläche. Dann kam mit den Gelenken der schwierigere Teil: Die Beine des Hockers wurden durchbohrt und dann mit dicken Holzdübeln so zusammengefügt, dass sie gegeneinander beweglich waren.

Beim Bohren

Beim Bohren

Die Latten werden auf Länge gesägt.

Die Latten werden auf Länge gesägt.

Endmontage.

Endmontage.

Die letzten Feinheiten.

Die letzten Feinheiten.

„Passt auf, dass ihr eure Bohrungen genau setzt, sonst wackelt euer Hocker später!“ rieten die erfahreneren Bastler den jüngeren.  – „O je! Kannst du mir zeigen, wie man das am besten ausmisst?“  Natürlich waren die älteren Pfadfinder gerne bereit, den jüngeren zu helfen.

So übten sich die Mädchen und Jungen beim Bauen nicht nur in der Verwendung verschiedener Geräte wie Bandschleifer und Bohrmaschine, sondern auch in Ausdauer, Sorgfalt und Zusammenarbeit.

Nach einem Wochenende fleißiger Arbeit hielten alle Pfadfinder ihre selbst gebauten Hocker in den Händen und probierten sie natürlich sofort aus, als der letzte Leim getrocknet war. Alle waren stolz auf das Ergebnis, und einem Mädchen fiel ein: „Zum Glück müssen wir nicht bis zum Sommer warten – wir gehen ja an Pfingsten schon zelten!“