Monthly Archives: September 2013

Marktfest in Ettlingen und Kutscherfest in Oberweier

An den vergangenen Wochenende trugen die Ettlinger Pfadfinder des Stammes Cherusker mit einigen Spielestationen zunächst zum Ettlinger Marktfest und dann zum Kutscherfest in Oberweier bei. Sie boten den Kindern z. B. die Möglichkeit zum Tomahawk-Zielwerfen und Fischeangeln. Sehr beliebt war auch die angebotene Bastelarbeit: Ein lustiges Geschicklichkeitsspiel, für das die Kinder malen und eine Schnur flechten durften.

Oberbürgermeister Arnold interessiert sich für die ehrenamtliche Arbeit

Oberbürgermeister Arnold interessiert sich für die ehrenamtliche Arbeit

Für Groß und Klein ist etwas dabei.

Für Groß und Klein ist etwas dabei.

Die Spielestationen erfreuen sich großer Beliebtheit

Die Spielestationen erfreuen sich großer Beliebtheit

Begegnungen auf dem Marktfest in Ettlingen

Begegnungen auf dem Marktfest in Ettlingen

In Ettlingen – mitten im Treiben der Leopoldstraße, der sogenannten „Meile des Ehrenamts“ – konnten sich die vielen interessierten Bürger anhand der ausgestellten Bildergalerie und im Gespräch mit einigen unserer Gruppenleiter ein Bild von der Arbeit machen, die im Pfadfinderbund Süd geleistet wird. Derweil kümmerten sich die jüngeren Pfadfinder an den Spielstationen um die Kinder. „Ich möchte auch zu den Pfadfindern!“, war nicht selten die Reaktion der begeisterten Kleinen.

Das Bastelzelt auf dem Kutscherfest

Das Bastelzelt auf dem Kutscherfest

Die Kinder sind mit Eifer dabei

Die Kinder sind mit Eifer dabei

Und nebenann sind immer die Pferde und Kutschen

Und nebenann sind immer die Pferde und Kutschen

Tomahawkwerfen

Tomahawkwerfen

und Fischeangeln

und Fischeangeln

Auch wir dürfen mal reiten

Auch wir dürfen mal reiten

Die großen Attraktionen des des Kutscherfests waren hingegen die von mehreren Reiter- und Hundevereinen dargebotenen Aufführungen: Neben Kunstreiten und in Formationen fahrenden Kutschen gab es auch einen Hindernisparcours für Reiter. Beim Ponyreiten durften dann unsere fleißigen Pfadfinder selbst eine Runde reiten.
Zum Abschluss des Tages wurden alle Jungen und Mädchen der Pfadfinder als Dank für die „Kinderbetreuung“ zu einer großen Kutschfahrt eingeladen, die sie über das ganze
Reitgelände führte. Das war natürlich eine besondere Belohnung. „Wir kommen nächstes Jahr bestimmt wieder!“ sagte eine der jüngeren Pfadfinderinnen.

Zum Abschluss dürfen alle mit in die Kutsche

Zum Abschluss dürfen alle mit in die Kutsche

Indianerabenteuer im Ferienspaß Bad Herrenalb

Häuptling Alter Wolf hatte nach Unterstützung gerufen: Der feindliche Stamm der Komantschen hatte in einer nächtlichen Aktion den Apachen sämtliche Mustangs gestohlen. Das konnte kein Indianer auf sich sitzen lassen! Und damit die Aussicht auf Erfolg stiegen, waren alle Kinder des Bad Herrenalber Ferienprogramms eingeladen, den Apachen bei diesem Abenteuer zu helfen.

Am Bernbacher Fußballplatz fingen die Vorbereitungen an: ein echter Indianer braucht ein Stirnband – und darauf eine Indianerfeder. Beim Hasenfangen konnten wir uns genügend Leder besorgen, und bei einem nahe gelegenen Adlerhorst gab es Federn – wenn nur der angriffslustige Adler nicht gewesen wäre und sein Nest eisern bewacht hätte!

Nachdem diese Aufgabe gemeistert war, begann die Ausbildung der 15 Indianerjungen und –mädchen: Mit einer kleinen Schnitzeljagd fanden wir den Weg auf den Hardtberg, wo das Lager der Apachen im Wald versteckt war. Dort wurde Bogenschießen, Tomahawkwerfen und Reiten auf den verbliebenen zwei Pferden geübt – das alles konnte im Kampf gegen die Komantschen wichtig werden! Und die Besten erhielten als Auszeichnung noch eine weitere Feder für ihr Stirnband dazu…

Da sind die Pferde zum Glück wieder

Da sind die Pferde zum Glück wieder

Nachdem schließlich alle Indianer von Häuptling Alter Wolf für tauglich befunden waren, musste nur noch das Kriegsbeil ausgegraben werden: Es galt, eine Geheimschrift des Medizinmanns zu lösen, und mit ihr das Versteck zu finden. Da war zunächst etwas Grips notwendig, denn die Zeichen sahen ganz und gar nicht nach Buchstaben aus…

Als das Kriegsbeil dann an einer markanten Stelle im Wald ausgegraben war, entdeckten wir unweit davon die Pferdespuren: hier waren die Komantschen weggeritten! Auf Zehenspuren schlichen wir hinterher, nach jeder Seite ausspähend: Waren sie noch in der Nähe? Tatsächlich: Auf der Wiese am Forsthaus hatten sie ihr Lager aufgeschlagen; man sah deutlich die Tipis, die festgebundenen Pferde – und die Komantschen, die einen schauerlichen Kriegstanz aufzuführen schienen. Ein Plan war schnell gefasst: So nahe wie möglich anschleichen, und dann auf in den Kampf! Auf allen vieren krochen die Indianer hinter Häuptling Alter Wolf durch den Wald, und die jungen Indianerherzen schlugen hier besonders laut… Mit lautem Kriegsgeheul stürzten wir uns schließlich auf die Wiese, und nach kurzem Kampf konnten wir die Komantschen – hoffentlich für alle Zeit – vertreiben. Und in den Zelten fand sich noch ein leckerer Imbiß…

Großes Grillfest zum Abschluß des Ferienspaß
Alle Kinder des Ferienspaß, alle Helfer und teilnehmende Vereine waren am vergangenen Freitag zum Grillfest eingeladen. Treffpunkt war am Schwimmbad und nach einer knapp einstündigen Wanderung kamen die Teilnehmer an der Schweizer Wiese an. Dort waren schon verschiedene Spielstationen aufgebaut, am Grill brutzelten die ersten Steaks und sogar ein Lagerfeuer brannte. Begeistert genossen Alt und Jung die Stunden im gemütlichen Beisammensein bis in den späten Abend im Schein der Fackeln.

Gemütlich ist es hier am Lagerfeuer

Gemütlich ist es hier am Lagerfeuer

Die Pfadfinder haben Zelte und Verpflegung gebracht

Die Pfadfinder haben Zelte und Verpflegung gebracht

Ein Dank an alle Helfer und Beteiligten

Ein Dank an alle Helfer und Beteiligten

Wohl einer der letzten Sommerabende

Wohl einer der letzten Sommerabende

Sommerzeltlager 2013 bei Freudenstadt – Büffeltanz und Büffeljagd – Abenteuer als Indianer

In den Sommerjagdgründen

Auf Jagd gehen, Wettkämpfe bestehen und Abenteuer erleben, all das konnte ein Indianer, wenn er im Sommer sein Dorf verließ und in die Jagdgründe zog. Der ganze Stamm kam dort zusammen, stellte seine Tipis auf, und abends an den Lagerfeuern sah man die alten Freunde aus den letzten Jahren wieder. So erlebten es auch die Wölflinge des Pfadfinderbundes Süd auf dem diesjährigen Sommerlager, auf dem sie Indianer spielten.

Das Sommerlager von oben

Das Sommerlager von oben

Wir von der Meute Polarfuchs hatten nach zwei Wochen Sommerlager bereits viel erlebt. Gleich zu Beginn des Lagers hatten wir im Wald ein großes Tipi aus Ästen gebaut und hatten am großen Wettkampf der Indianer teilgenommen. Ja, wir mussten sogar auf Kriegspfad ziehen, denn die feindlichen Schwarzfußindianer waren in unser Jagdgebiet eingedrungen. Wir hatten ihr Versteck ausfindig gemacht und sie wieder aus unseren Jagdgründen vertrieben. Aber all das war nun bereits geschehen, und wir schauten mit Stolz auf unsere vollbrachten Taten. Allerdings fehlte für unseren Indianerstamm noch das Wichtigste: die Büffeljagd.

Die Meute vor ihrem Tipi

Die Meute vor ihrem Tipi

Die Pfeile werden nochmals überprüft

Die Pfeile werden nochmals überprüft

Immer wieder hatten wir seit der Ankunft in unseren Jagdgründen nach ihnen Ausschau gehalten. Einzelne Büffel waren gesichtet worden, doch eine ganze Herde hatte niemand entdeckt. Da kam endlich die Kunde von einer großen Herde. Schnell wie ein Präriebrand verbreitete sich diese Neuigkeit im ganzen Lager.

Der Büffeltanz

Noch am selben Abend lud der Medizinmann zum Büffeltanz, der die Geschichte der Büffeljagd nacherzhält. Nachdem die Zeremonie feierlich eröffnet wurde, teilten sich die Indianer in zwei Gruppen, die eine spielte „Büffel“, die andere die „Indianer“ auf der Jagd.

Der Medizinmann erzählt von der Büffeljagd

Der Medizinmann erzählt von der Büffeljagd

Ein Totem soll eine glückliche Jagd bringen

Ein Totem soll eine glückliche Jagd bringen

Der große Büffeltanz

Der große Büffeltanz

Wir von der Meute Polarfuchs gehörten beim Tanz zu der Gruppe der „Büffel“. Mit den Schlägen des Trommlers begann der Tanz. Wir zogen als „Büffel“ im Takt der Trommel zunächst friedlich und unbehelligt über die Prärie. Um uns herum bildete die Gruppe der „Indianer“ einen Kreis. Bald schon spähten die „Indianer“ nach uns Büffeln aus. Als sie uns entdeckt hatten, beschleunigte der Trommler den Rhythmus, und die „Indianer“ liefen immer schneller im Kreis um uns herum. Wir Büffel liefen ebenfalls schneller und versuchten die Flucht. Doch die Indianer hoben ihre Tomahawks und schlugen sie vor sich auf die Erde. Das war unser Zeichen: Wir waren erlegt! Wie wir es geübt hatten, fielen wir alle wie getroffen um. Den Indianern war die Jagd gelungen, und zum Zeichen ihres Sieges stimmten die Indianer ein gellendes Indianergeheul an. Nun war uns die Unterstützung Manitus bei der bevorstehenden Jagd sicher.


Die Büffeljagd

Gleich am nächsten Morgen sammelte sich unser ganzer Indianerstamm am Rand unseres Zeltlagers – „auf der großen Prärie“. Noch war nichts von den Büffeln zu sehen. Einige ältere Kinder verkleideten sich deshalb mit Tierfellen und schlichen vorsichtig in die Richtung, aus der die Büffel kommen sollten. Von uns Polarfüchsen war auch ein Späher entsendet worden. Er suchte genau den Horizont ab. Irgendwo in der Ferne mussten sie kommen. Und tatsächlich, noch weit entfernt sah er dunkle Haufen, groß wie Büsche, sich langsam über die Prärie bewegen. Das musste die Büffelherde sein. Er wagte sich näher heran, denn in seinem Wolfsfell konnte er nicht erkannt werden. Jetzt sah er sie deutlich und hatte Gewissheit. Schnell machte er die anderen Späher auf seine Entdeckung aufmerksam, und dann gaben sie gemeinsam dem restlichen Stamm Bescheid. Doch nun ergriffen die Büffel die Flucht. Schnell musste der Rest der Indianer nachkommen, und zusammen nahmen wir Indianer nun die Verfolgung auf. Es gelang uns, die Büffel einzuholen.

Drei Indianer schleichen  als Späher voraus

Drei Indianer schleichen als Späher voraus

...weitere Indianer folgen auf leisen Sohlen

…weitere Indianer folgen auf leisen Sohlen

Endlich - da kommen sie!

Endlich – da kommen sie!

Jetzt nahmen wir unsere Bögen von der Schulter und unsere Pfeile aus dem Köcher. Endlich war es soweit. Nach langem Suchen in unseren Jagdgründen bei immer knapper werdenden Vorräten hatten wir es geschafft: die Büffel waren direkt in Reichweite. Begeistert brachten wir uns alle in Schussposition, legten die Pfeile ein, spannten die Bogensehnen, zielten, und mit einem Surren ließen wir die Pfeile auf unser Ziel los. Schon war der erste Büffel getroffen und viele weitere Treffer folgten, bis der starke Büffel ganz erlegt war. Nur wenige Pfeile verfehlten ihr Ziel – nun zeigte sich die Übung von zwei Wochen Sommerlager.
Als alle Gruppen einen Büffel erlegt hatten, erscholl von allen Seiten einen großes Jagdgeheul. Die Gruppen zeigten sich gegenseitig ihre Beute. Jede war erfolgreich gewesen, und nun war der Vorrat für den Winter sichergestellt. Besonders freuten wir uns auf das große Abschlussfest, das wie immer am Ende unseres Lagers stattfinden würde und an dem es dann auch vom „Büffel“-Fleisch geben sollte.

Gut zielen - spannen - und Schuss!

Gut zielen – spannen – und Schuss!

...Treffer!

…Treffer!

Das ist genügend Fleisch für den Winter

Das ist genügend Fleisch für den Winter